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Vitalitäts-Check 2.1 (VC)

Gemeinden im ländlichen Raum stehen insbesondere aufgrund des demografischen Wandels, der Veränderungen der Agrar- und Wirtschaftsstruktur sowie gesellschaftlicher und technischer Entwicklungen vor enormen Herausforderungen. In vielen Dörfern und Gemeinden führt eine Abnahme der früher typischen Funktionsvielfalt zu einem gesellschaftlichen und ökonomischen Vitalitätsverlust. Gleichzeitig wird weiterhin zu viel Fläche für Siedlung, Gewerbe und Verkehr verbraucht. Als Antwort auf diese Herausforderungen muss die bauliche, funktionale und soziale Innenentwicklung unter Berücksichtigung der jeweiligen kommunalen Situation deshalb eine zentrale Rolle spielen.

Mit dem Vitalitäts-Check 2.1 (VC) stellt die Verwaltung für Ländliche Entwicklung Gemeinden und Planern ein Instrument zur Verfügung, das alle Aspekte der Innenentwicklung berücksichtigt. Im Sinn einer umfassenden Gemeindeentwicklung werden dabei sowohl die einzelnen Ortsteile und die Gemeinde als Ganzes sowie ihre interkommunalen Anknüpfungspunkte betrachtet.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Check konzentriert sich dabei auf ausgewählte relevante Themenfelder, die die speziellen örtlichen Voraussetzungen und Herausforderungen bei der Innenentwicklung beschreiben:
  • Bevölkerungsentwicklung,
  • Flächennutzung, Siedlungsstruktur und Bodenpolitik,
  • Versorgung und Erreichbarkeit,
  • bürgerschaftliches Engagement,
  • Wirtschaft und Arbeitsmarkt.

Der Vitalitäts-Check 2.1 zur Innenentwicklung ist darauf ausgerichtet, eine anwendungsorientierte Hilfestellung für die Praxis anzubieten.

Mit ihm soll(en): 
  • Probleme und Aufgaben, die aufgrund der Bevölkerungsentwicklung, der Flächennutzung, bestehender und sich abzeichnender Gebäudeleerstände und Nachverdichtungspotenziale sowie durch funktionale und soziale Veränderungsprozesse zu bewältigen sind, bewusst gemacht werden,
  • ein schneller Überblick über Situation und Realisierungsmöglichkeiten zur Innenentwicklung gegeben werden und 
  • Folgerungen für den Einsatz der Instrumente der Ländlichen Entwicklung sowie Instrumente anderer Verwaltungen und für gemeindliche bzw. übergemeindliche Aufgaben deutlich werden.

Um einen schnellen Überblick über die Situation und die Realisierungsmöglichkeiten in einer Gemeinde zu bekommen, werden mit dem Vitalitäts-Check 2.1 ausgewählte Themenfelder, die einen Bezug zur Innenentwicklung aufweisen, untersucht Diese Themenfelder sind:
  • Demographie
  • Flächennutzung
  • Siedlungsstruktur
  • Flächenmanagement
  • Bodenpolitik
  • Versorgung
  • Beteiligung
  • Wirtschaft.

Bei der Untersuchung vor Ort sind sowohl die Innensicht der Gemeindeverantwortlichen als auch die Außensicht einer Planerin/eines Planers erforderlich. Die Datenerfassung kann eine Gemeinde selbständig durchführen, für die Bewertung und Interpretation der Ergebnisse ist hingegen die Unterstützung durch einen Planungsexperten notwendig.

Die Grunddaten und Innenentwicklungspotenziale können von der Gemeinde weitgehend selbstständig erhoben werden. Bei der Darstellung und insbesondere bei der Interpretation und Skizzierung von Handlungsmöglichkeiten ist eine planerische Begleitung sinnvoll.

Ihre Ansprechpartner:

Als Dienstleistungsunternehmen des Bayerischen Bauernverbandes sieht sich die BBV LandSiedlung der Stärkung und nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums verpflichtet.

Mit ihrem breit aufgestellten Team aus Planern und Landentwicklern steht die BBV LandSiedlung bei der Durchführung des Vitalitäts-Checks bereit.

Ihre Ansprechpartner für den Vitalitäts-Check bei der BBV LandSiedlung sind:

Stephanie Göbet
Tel.: 0931 279 57 16
Fax: 0931 279 57 30
Mobil: 0171 768 35 08
e-mail: stephanie.goebet@bbv-ls.de
 
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.